
Die Stadt, die Mozart nie ganz losgelassen hat
Ein Spaziergang durch die Altstadt, wo jede Gasse eine Partitur ist.
Von den Weinbergen der Wachau bis zu den Gletschern des Großglockners – Geschichten, Menschen und Orte, die Österreich ausmachen.
Sechs Erzählungen aus einem Land, das seine Widersprüche pflegt: barock und punkig, alpin und urban, gemütlich und gnadenlos genau.

Ein Spaziergang durch die Altstadt, wo jede Gasse eine Partitur ist.

Über die Kunst, drei Stunden bei einer Melange sitzen zu bleiben.

Warum das Goldene Zeitalter Wiens noch immer die Welt fasziniert.

Achtzig Häuser, ein See, ein Salzberg – und drei Millionen Besucher im Jahr. Wie ein oberösterreichisches Bergdorf lernt, mit dem eigenen Ruhm zu leben.
Wenn die ersten Nebelschwaden am frühen Morgen über den Hallstätter See ziehen und die Fassaden der Häuser in ein weiches, milchiges Licht tauchen, dann versteht man, warum dieser Ort auf jedes Bildschirmschonergalerie der Welt gehört. Doch hinter der Postkartenkulisse liegt ein Dorf, das sich seit siebentausend Jahren behauptet.
Wir haben eine Woche lang mit Salzhauern, Wirtinnen und Bootsbauern gesprochen. Über das Wesen der Heimat, über den Preis der Schönheit und darüber, warum man sich das Recht auf Ruhe manchmal erkämpfen muss.
Reportage lesenKonzerte, Vernissagen, Bauernmärkte und Almabtriebe – der redaktionell kuratierte Kalender für die kommenden Wochen.
Marillenblüte in der Wachau, Osterprozessionen im Salzkammergut, erste Törggelen in der Südsteiermark.
Salzburger Festspiele, Bregenzer Seebühne, laue Heurigenabende in Grinzing, Bergwanderungen auf dem Dachstein.
Almabtrieb in Tirol, Kürbisernte im Südburgenland, Sturm und Junker im Weinviertel.
Christkindlmärkte, Silvesterkonzert der Philharmoniker, Skifahren am Arlberg, Fasching in Bad Aussee.
„Grüaß Gott heißt bei uns mehr als hallo. Es heißt: schön, dass du da bist.“

Seit dreiundfünfzig Jahren schnitzt Alois Trojer Krippenfiguren aus Zirbenholz. Seine Werkstatt liegt in einem Weiler oberhalb von Sillian, wo im Winter die Sonne nur wenige Stunden über den Grat kommt.
„Ein Stück Holz sagt dir schon, was es werden will. Man muss nur zuhören können. Das ist die ganze Kunst.“
In dieser Ausgabe erzählt er, warum das Handwerk keine Nostalgie ist, sondern eine Haltung. Und warum sein jüngster Lehrling nicht aus dem Tal kommt, sondern aus Tokio.
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